14.2.2007 – 24.2.2007
Um wiedermal auszuspannen, buchen wir 3 Nächte in einem der höchstbewertetsten Hostels der Nordinsel, gerade mal 20 Minuten von Wellington entfernt. Von dort unternehmen wir einen Nachmittagsausflug ins Nationalmuseum in Wellington und geniessen den Strand und das Meer vor der Haustüre und sammeln dabei fleissig wunderschöne, mit Perlmutt ausgekleidete Paua-Muscheln und erfreuen uns am endlich mal schön sonnigen Wetter.
Auf der Weiterfahrt an die ziemlich Menschenleere Südostküste regnet es natürlich bereits wieder. Dennoch können wir die Putangirua Pinnacles bei halbwegs schönem Wetter geniessen. Aufgrund der tief hängenden Regenwolken lassen wir das Südkap jedoch aus und fahren direkt nach Masterton.
Da es dort kein Backpacker gibt, wollen wir uns ein Bed & Breakfast gönnen. Aufgrund einer Empfehlung eines anderen B&B, landen wir bei einem Beauty-Salon, welcher auch einige Zimmer vermietet. Der Zimmertrakt ist jedoch trotz der herrschenden Kälte ungeheizt und der Standard liegt unterhalb jedes Backpackers das wir bisher erlebt haben und der Preis ist dafür erheblich darüber. Leider haben wir zwei Nächte gebucht und schon bezahlt…
Am Tag dazwischen besuchen wir einen nahen Vogelpark, in dem seltene einheimische Vögel nachgezüchtet und wieder ausgesetzt werden, wie z.B. der Kiwi, aber auch der Kaka (ein seltener Papagei) und viele mehr. Noch nie so früh machen wir uns am darauffolgenden Morgen auf den Weg nach Napier und sind froh, diese Unterkunft verlassen zu können… Unterwegs üben wir uns im buchstabieren, denn wir treffen auf den Ort mit dem längsten Namen der Welt;
ein naher Hügel ist nach einer ganzen Maorigeschichte benannt.
Nach Napier, einer Stadt im Art-Déco Stil, wird die Ostküste mehr und mehr untouristisch, da hier die meisten Reisenden die Küste in Richtung Taupo verlassen. Das liegt daran, dass die Ostküsten keine ‚grossen‘ Sehenswürdigkeiten aufweisen kann und die einzige grössere Strasse zudem ziemlich kurvenreich und stellenweise eng ist. Nach einer Nachmittagstour auf z.T. sehr kleinen und unasphaltierten Strassen bis zum Lake Waikaremoana übernachten wir auf einer kleinen und einsamen Farm in der Nähe von Wairoa. Gerne wären wir noch einen Tag länger geblieben, so gut hat es uns gefallen; auch weil wir die einzigen Gäste waren…
Auf der Weiterfahrt geniessen wir das schöne Wetter und fahren der einsamen Ostküste entlang bis Tokomaru Bay wo wir uns für zwei Tage eingebucht haben. Die gewundene Strasse führt durch abgelegene und teils trostlose Orte und dafür durch eine umso schönere Landschaft. Immerhin ist die Strasse seit Mattis letztem Besuch massiv ausgebaut worden und damit viel einfacher und schneller zu fahren.
Dank der super Lage unseres Backpackers können wir am nächsten Morgen einen wunderschönen Sonnenaufgang geniessen. Auch am Abend verabschiedet sich der Tag in glühendem Rot; obwohl wir die Sonne selbst nicht sehen, ist dies bisher der schönste (und einzige) Sonnenuntergang auf der ganzen Reise… Den freien Tag geniessen wir bei schönstem Wetter am Strand und mit Postkarten schreiben.
Dann geht die Fahrt weiter der Ostküste entlang nach Norden, wo wir bis fast zum Eastcape fahren und dort die Weitsicht und die Klippen geniessen. Auf der Weiterfahrt kommen wiedermal Regenwolken auf, doch werden wir verschont, bis wir in Whanarua Bay unsere nächste Unterkunft direkt am Meer erreichen. Wie gewohnt regnet es am nächsten Tag und nach einigem herauszögern schlüpfen wir widerwillig in unsere Regenkombis. Auch beim kurz darauf folgenden Halt bei einer Macadamia-Farm regnet es noch immer munter weiter. Doch wie sollte es sein, 5 Minuten nach der Farm bricht die Sonne durch und es beginnt heiss zu werden in unseren Anzügen… Nach einer kurzen Umziehaktion fahren wir schliesslich weiter nach Whakatane.
45km draussen im Meer liegt eine weisse Insel, da dampft und schwefelt es gehörig; das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Leider wiedereinmal hat das Wetter keine Einsicht und wegen des zu starken Windes können die Boote dort nicht anlegen – alle Fahrten sind gestrichen. So fahren enttäuscht weiter nach Rotorua…
Nach der ziemlich einsamen Ostküste gelangen wir somit wieder in dichter besiedelte und weniger einsame Gebiete. Immerhin ist der Wetterbericht vorläufig gut – wir sind gespannt…
Zur Gallerie:
Liebe Barbara, lieber Matti
Wir wünschen Euch einen schönen Endspurt und eine gute, kurzweilige Heimreise. Wir freuen uns jetzt schon auf das gemeinsame Racletteessen in den Bergen und auf Euch!!!!!
Ganz liebe Grüsse senden Euch aus dem frühlingshaften Kindhausen
Euri Anita und Urs
Hey ihr beiden!
Tja da wünschen wir euch allen eine schöne endphase und hoffentlich sieht man sich bald mal wieder.Der Winter hier war übrigens fast komplett schneelos.
Unsere Vanessa läuft schon im Sauseschritt umher!
Gruss christian,ken, vanessa
… danke für „the latest news“, wir wünschen Euch weiterhin erlebnisreiche und vergnügte Ferien … mit lieben Grüsse,
Markus & Beatrice
Hoi Ihr beiden
Super wie Ihr das macht. Die Begeisterung, die aus Eueren Berichten ersichtlich ist, lässt den Verdacht aufkommen, dass Ihr ev. in diese Gegend auswandern wollt. Trotz viel Regen: Macht weiter so und geniesst die verbleibenden Tage.
Max